Umsatzrechner · Conversion Rate · Kaufabbruch · digitale Barrierefreiheit

Conversion Rate berechnen – und sehen, was Barrieren kosten.

Ihre Conversion Rate zeigt, wie viele Besucher kaufen. Sie zeigt nicht, wie viele es versucht haben und an einem unbeschrifteten Formularfeld, einem Button ohne Bezeichnung oder einem Checkout ohne Tastaturbedienung gescheitert sind. Der Umsatzrechner von ifdb schließt diese Lücke: Er prüft Ihre Website automatisch, berechnet aus Ihren Eckdaten Abschlussquote und Ertrag je Besucher und zeigt, welche Größenordnung an Umsatz heute an fehlender digitaler Barrierefreiheit hängen bleibt. Kostenlos, in wenigen Minuten und mit offengelegten Annahmen.

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Die Kennzahl,
die in keinem Dashboard
steht.

Warenkorbabbrüche, Ladezeiten, Klickpfade: Onlinehändler und Digitalverantwortliche drehen an jeder Stellschraube. Eine Ursache für Kaufabbrüche taucht dabei in keinem Analytics-Bericht auf: Menschen, die Ihre Website nicht vollständig bedienen können. Ihr Abbruch sieht aus wie jeder andere Absprung und bleibt deshalb unerklärt.

Wie verbreitet das ist, zeigt eine Umfrage des Instituts Civey im Auftrag von AccessiWay unter 2.500 Verbraucherinnen und Verbrauchern: 80,7 Prozent haben schon mindestens einen digitalen Vorgang wegen mangelnder digitaler Barrierefreiheit abgebrochen. Bei den 50- bis 64-Jährigen waren es 84,3 Prozent.

Der Umsatzrechner übersetzt diese Abbrüche in die Sprache Ihres Controllings: verlorene Abschlüsse, entgangener Ertrag und Kundschaft, die Sie zusätzlich erreichen.

Schritt 1 · Ihre Website

Automatische Prüfung

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Der Befund kommt zuerst

Sie geben Ihre Website-Adresse ein, der Access Score® prüft die Seite nach WCAG 2.2. Entscheidend ist, wo eine Barriere sitzt: Ein fehlender Alternativtext auf der Startseite wiegt weniger als ein unbeschriftetes Pflichtfeld im Checkout. Erst aus dieser Einstufung entsteht eine Zahl, nie umgekehrt.

Screenshot des Access Score® Tools mit URL-Eingabemaske und einem Beispielergebnis von 98% – kostenloser WCAG-2.2-Tiefen-Scan zur Ersteinschätzung der digitalen Barrierefreiheit nach BFSG
Schritt 2 · Ihre Zahlen

Ihre echte Conversion Rate

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Gerechnet wird mit dem, was Sie verkaufen

Aus Besuchern, Online-Umsatz oder Abschlüssen berechnet der Rechner Ihre Abschlussquote und Ihren Ertrag je Besucher. Als verloren zählt nur der Anteil der Abbrecher, der mit Ihrer tatsächlichen Conversion Rate auch gekauft hätte. Eine Plausibilitätsprüfung meldet sich, wenn Zeiträume nicht zusammenpassen oder Sitzungen statt Personen eingetragen wurden.

Hände am Laptop und eine Kreditkarte zur Bezahlung – barrierefreier Online-Shop im Checkout entscheidend
Schritt 3 · Ihr Ergebnis

Eine Spanne statt einer Behauptung

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Belastbar, weil vorsichtig gerechnet

Mit Ihren Eckdaten und Ihrer E-Mail-Adresse erhalten Sie das vollständige Ergebnis: welcher Anteil Ihres Umsatzes an Barrieren hängt, wie viele Abschlüsse heute ausbleiben, welcher Ertrag dadurch entgeht, wie viele Menschen Sie zusätzlich erreichen und ab wann eine Verbesserung sichtbar wird. Jede Zahl trägt ihre Quelle, jede Annahme ist ausgewiesen.

Hand zeigt auf Balken- und Liniendiagramm am Tablet – wirtschaftlicher Nutzen der Barrierefreiheit in Zahlen
Für jede Branche mit Online-Abschluss

Eine Rechenlogik,
passend zu Ihrem Geschäftsmodell.

Onlineshops und Marktplätze

Gerechnet wird über den Warenkorb: Umsatz, Bestellwert, Besucher. Onlineshops trifft das Thema besonders: Laut WebAIM Million 2026 weisen Shopping-Seiten im Schnitt 71 Fehler je Startseite auf, gegenüber 56 im Mittel aller untersuchten Seiten. Mehr zum barrierefreien Onlineshop.

Energie und Telekommunikation

Tarifrechner, Vertragsabschluss, Kundenportal: Hier zählt der Deckungsbeitrag über die gesamte Vertragslaufzeit. Der Rechner weist das Ergebnis als Wert des Neugeschäfts aus, nicht als Jahresumsatz, damit niemand mit falschen Zahlen plant. Mehr zum Kundenportal für Versorger und zum Serviceportal in der Telekommunikation.

Banken und Finanzdienstleister

Kontoeröffnung, Kreditantrag, Depot: Antragsstrecken sind lang und formularlastig, jede Barriere darin kostet einen Abschluss. Gerechnet wird mit dem Ertrag je Abschluss. Mehr zum barrierefreien Online-Banking.

Medien, Streaming und Verlage

Probeabo, Bezahlschranke, Kündigungsstrecke: Hier zählt der Abowert. Abonnements leben von einem reibungslosen Abschluss, auch für Menschen, die Ihre Inhalte mit Screenreader oder ausschließlich per Tastatur nutzen. Mehr zu barrierefreien Videos und Medien.

Online-Kurse und E-Learning

Wer Kurse online verkauft, rechnet wie ein Shop: über den Kurspreis und die Zahl der Buchungen. Barrieren treffen hier doppelt, beim Kauf und später im Kurs selbst. Mehr zur barrierefreien Lernplattform.

Gesundheit und Krankenkassen

Mitgliedschaft, Kassenwechsel, Online-Geschäftsstelle: Gerechnet wird mit dem Wert je Mitglied. Weil die Kundschaft hier oft älter ist, berücksichtigt der Rechner die Altersstruktur Ihrer Zielgruppe ausdrücklich. Mehr zum barrierefreien Patientenportal.

Wie viel Umsatz bleibt auf Ihrer Website liegen?

Wenige Angaben, eine automatische Prüfung, und Sie wissen, über welche Größenordnung wir sprechen. Kostenlos, ohne Verpflichtung und mit einer Methode, die Sie in jedem Schritt nachvollziehen können.

FAQ

Häufige Fragen zum Umsatzrechner

Teilen Sie die Zahl der Abschlüsse durch die Zahl der Besucher im selben Zeitraum und multiplizieren Sie das Ergebnis mit 100. Ein Onlineshop mit 2.394 Bestellungen bei 120.000 Besuchern im Monat kommt auf 2,0 Prozent. Der Umsatzrechner übernimmt diese Rechnung und zeigt zusätzlich, welcher Ertrag auf jeden einzelnen Besucher entfällt.

Ihre Website-Adresse, Ihre Branche, die Besucher je Monat sowie Ihren Online-Umsatz oder die Zahl Ihrer Abschlüsse. Dazu eine grobe Einschätzung, ob Ihre Kundschaft jünger, durchschnittlich oder älter ist als die Gesamtbevölkerung, und Ihre E-Mail-Adresse. Kennen Sie Ihren durchschnittlichen Bestellwert nicht, rechnet der Rechner mit 146,19 Euro, dem Durchschnitt im deutschen Onlinehandel 2025 laut bevh und EHI.

Es ist eine Schätzung mit offengelegten Annahmen, keine Zusage. Deshalb erhalten Sie eine Spanne statt eines einzelnen Werts. Wo Quellen fehlen oder aus dem Ausland stammen, rechnen wir mit ausdrücklichen Sicherheitsabschlägen. Jede Annahme ist im Detailbericht ausgewiesen.

Nein. Von den Menschen, die an einer Barriere scheitern, zählt nur der Anteil als Verlust, der mit Ihrer tatsächlichen Conversion Rate ohnehin gekauft hätte. So entstehen keine aufgeblähten Zahlen, auch nicht bei niedriger Abschlussquote.

Mehr, als die meisten erwarten. Laut WebAIM Million 2026 fehlen auf jeder zweiten Startseite Beschriftungen in Formularfeldern, ein Drittel aller Formularfelder ist nicht korrekt beschriftet. Wer sich den Bildschirm vorlesen lässt, erfährt dort nicht, welche Angabe in welches Feld gehört, und bricht den Kauf ab.

Im Kaufabschluss wirkt jede beseitigte Hürde ab der Freischaltung. In der organischen Sichtbarkeit zeigt sich der Effekt erfahrungsgemäß nach ein bis drei Monaten. Wie lange es dauert, bis sich die Wirkung in Ihren eigenen Zahlen nachweisen lässt, berechnet der Rechner anhand Ihrer Besucherzahl.

Ja. Sie geben Ihre Website, Ihre Eckdaten und Ihre E-Mail-Adresse an und erhalten das vollständige Ergebnis mit allen Zahlen und Quellen. Es entstehen weder Kosten noch eine Verpflichtung.

So rechnet der Umsatzrechner: Methode und Quellen

Die Rechnung folgt einer festen Kette. Ausgangspunkt sind Ihre Besucher. Ein Teil von ihnen lebt mit einer dauerhaften Einschränkung: mindestens 9,4 Prozent nach der amtlichen Statistik des Statistischen Bundesamts, bis zu 23,9 Prozent nach der europäischen Erhebung EU-SILC 2024, jeweils angepasst an die Altersstruktur Ihrer Kundschaft. Daraus ermittelt der Rechner, wie viele Menschen der festgestellte Befund erheblich ausbremst, wie viele davon abbrechen und wie viele davon mit Ihrer Conversion Rate tatsächlich gekauft hätten. Multipliziert mit Ihrem Wert je Abschluss ergibt sich der entgangene Ertrag. Hinzu kommt ein bewusst kleiner Effekt für alle Nutzer, weil ein reibungsloser Abschluss jedem hilft. Er liegt um ein Vielfaches unter den gut 35 Prozent mehr Abschlüssen, die das Baymard Institute für einen insgesamt besser gestalteten Checkout nennt.

Ein Rechenbeispiel: Ein Onlineshop mit 350.000 Euro Monatsumsatz, 120.000 Besuchern und einem Bestellwert von 146,19 Euro hat eine Conversion Rate von 2,0 Prozent. Betrifft der Befund die Formularstrecke und entspricht die Kundschaft dem Bevölkerungsschnitt, liegt das Potenzial zwischen 1,47 und 5,30 Prozent des Umsatzes, also zwischen rund 62.000 und 223.000 Euro im Jahr.

Die Grenzen legen wir offen. Die Abbruchquote stammt aus einer britischen Erhebung von 2019; wir rechnen mit Abschlägen von 20 bis 40 Prozent darauf. Für die Wirkung einer einzelnen Fehlerart gibt es keine Studie, diese Einstufung ist eine Annahme von ifdb. Deshalb gibt der Rechner eine Spanne aus und keine Zusage. Die Fehlerhäufigkeit nach Branche stammt aus der WebAIM Million 2026, die Werte zu Kaufabbrüchen aus einer Civey-Umfrage für AccessiWay.

Wo Ihre Website im Detail steht, zeigt die kostenlose Erstanalyse mit dem Access Score®. Warum sich digitale Barrierefreiheit über den Umsatz hinaus auszahlt, lesen Sie bei den Vorteilen digitaler Barrierefreiheit. Wer die festgestellten Barrieren beheben und belegen möchte, findet im zertifizierten Tiefen-Audit den nächsten Schritt.