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BRANCHE · MEDIEN, STREAMING & VERLAGE · BFSG · BITV 2.0 · WCAG 2.2

Barrierefreie Videos und Medien
– Inhalte, die wirklich jeden erreichen.

Medienhäuser leben davon, gehört, gesehen und gelesen zu werden. Doch ein Video ohne Untertitel verschließt sich Menschen mit Hörbeeinträchtigung, ein Podcast ohne Transkript bleibt für Gehörlose stumm, und ein E-Paper ohne saubere Struktur verwehrt Screenreader-Nutzern den Zugang zur Nachricht. Für Verlage, Streaming-Anbieter und Rundfunkhäuser ist Barrierefreiheit deshalb keine technische Fußnote, sondern die Grundbedingung der eigenen Reichweite. Die IFDB GmbH macht Ihre Plattformen, Player und Publikationen nachweisbar zugänglich – auditiert mit echten Nutzern assistiver Technologien und abgesichert durch ein rechtlich belastbares Zertifikat.

Person auf dem Sofa schaut eine Streaming-Plattform auf einem Smart-TV – barrierefreie Videoplayer und Untertitel für Streaming-Anbieter nach BFSG und WCAG 2.2
Podcaster mit Kopfhörern spricht in ein Studiomikrofon – barrierefreie Audio- und Videoinhalte mit Transkript für Medienanbieter nach BFSG und BITV 2.0
Kameramann filmt eine Frau bei einer Videoproduktion im Studio – barrierefreie Videoproduktion mit Audiodeskription und Untertiteln für Verlage und Rundfunkhäuser nach WCAG 2.2
Vertraut von führenden Unternehmen im DACH-Raum

Vier Schwachstellen, an denen Publikum verloren geht

  • Kein Sektor produziert so viel und so vielfältigen Content wie die Medienbranche – und kaum ein anderer hat dabei so viele Kanäle gleichzeitig zu verantworten. Genau diese Vielfalt erzeugt Barrieren an Stellen, die im Redaktionsalltag selten jemand prüft.
  • Videoplayer, die assistive Technologien ausbremsen.
    Eigenentwickelte und eingebettete Player sind häufig nicht per Tastatur steuerbar, ihre Bedienelemente für Screenreader unbeschriftet. Selbst guter Content bleibt wirkungslos, wenn der Zugang am Abspielgerät scheitert.
  • Fehlende Untertitel, Transkripte und Audiodeskription.
    Bewegtbild und Audio sind das Herzstück moderner Medienangebote. Ohne Untertitel für Hörbeeinträchtigte, ohne Transkript und ohne Audiodeskription für blinde Nutzer erreicht selbst die beste Produktion nur einen Teil des möglichen Publikums.
  • E-Paper und Digitalpublikationen ohne Lesestruktur.
    Verlage überführen ihre Printprodukte ins Digitale – oft als PDF oder in proprietären Formaten, die ohne getaggte Lesereihenfolge für Screenreader unbrauchbar bleiben. Die Nachricht ist da, doch sie kommt nicht an.
  • Bezahlschranken und Login-Strecken als Stolperfalle.
    Paywalls, Abomodelle und Registrierungsprozesse entscheiden über den Zugang zum gesamten Angebot. Sind sie nicht zugänglich gestaltet, scheitern zahlungsbereite Nutzer ausgerechnet an der Kasse.
Junge Frau mit beleuchtetem Gaming-Headset lächelt vor einem PC-Monitor – unzugängliche Videoplayer und fehlende Untertitel als Barrierefreiheits-Problem für Streaming-Anbieter und Medienplattformen nach BFSG und WCAG 2.2
ZWEI WELTEN, EIN ANSPRUCH AN ZUGÄNGLICHKEIT

Was BFSG und BITV 2.0 für Medienanbieter bedeuten

Lukas Maximilian Langer

Gründer | Leitung Audit & Zertifizierung

Die Medienbranche steht rechtlich auf zwei Säulen. Private Verlage, kommerzielle Streaming-Dienste und werbefinanzierte Plattformen unterliegen seit dem 28. Juni 2025 dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, sobald sie ihre Inhalte als digitale Dienstleistung gegenüber Verbrauchern anbieten. E-Books werden im Gesetz sogar ausdrücklich als erfasstes Produkt geführt. Maßstab sind die WCAG 2.2 und die EN 301 549.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und öffentlich getragene Medienangebote bewegen sich zusätzlich im Rahmen der BITV 2.0 und weiterer medienspezifischer Vorgaben, die etwa Untertitelung und Audiodeskription betreffen. Für viele Häuser bedeutet dies, dass mehrere Regelungsebenen ineinandergreifen.

Das Risiko ist konkret: Abmahnungen durch Verbände und Mitbewerber sowie Beanstandungen durch Aufsichtsstellen. Hinzu kommt ein Faktor, der gerade Medienunternehmen empfindlich trifft – die öffentliche Wahrnehmung. Wer berufsmäßig kommuniziert, kann es sich kaum leisten, in Sachen Zugänglichkeit selbst negativ in die Schlagzeilen zu geraten.

UNSER ANSATZ FÜR MEDIENHÄUSER

Vier Lösungen für Inhalte, die ihr volles Publikum erreichen

Medienangebote sind ein bewegtes Ziel: Täglich erscheinen neue Beiträge, Videos und Ausgaben über zahlreiche Kanäle hinweg. Eine tragfähige Lösung für Barrierefreiheit muss dieser Dynamik standhalten. Die folgenden vier Produkte sind darauf ausgelegt.

Access Ready®

prüft Ihre Plattformen, Player und Login-Strecken im Tiefen-Audit – mit echten Nutzern assistiver Technologien sowie JAWS, NVDA und VoiceOver. Gerade interaktive Medienelemente und eigenentwickelte Player offenbaren ihre Schwächen erst im realen Durchlauf. Am Ende steht das IFDB-Zertifikat als belastbarer Nachweis.

Access Doc®

erschließt das digitale Erbe der Verlage: E-Paper, Magazine, Whitepaper und Archivbestände. Access Doc® überführt diese Publikationen skalierbar in den PDF/UA-Standard – damit auch das gedruckte Wort in seiner digitalen Form jeden Leser erreicht.

Access Guard®

überwacht Ihre Angebote im hohen Publikationstakt der Branche. Jeder neue Beitrag, jedes Template-Update, jede Kampagnenseite kann frische Barrieren einbringen. Das Monitoring erkennt sie unmittelbar und hält Ihren Konformitätsstatus über den gesamten Redaktionsbetrieb hinweg stabil.

Access Academy®

verankert das Wissen dort, wo Inhalte entstehen: in Ihren Redaktionen und Content-Teams. Wer Videos untertitelt, Beiträge strukturiert oder Layouts gestaltet, sollte die Prinzipien der Barrierefreiheit beherrschen. Access Academy® schult Ihre Mitarbeitenden praxisnah – damit jeder neue Beitrag von Anfang an zugänglich produziert wird.

VON DER ERSTANALYSE ZUM ZERTIFIKAT

In vier Schritten zu barrierefreien Medienangeboten

  • Schritt 01 – Die kostenlose Bestandsaufnahme
    Access Score® scannt Ihre Plattform automatisiert und legt in wenigen Minuten offen, wo der größte Handlungsbedarf liegt – unverbindlich und ohne Aufwand für Ihre Redaktion.
  • Schritt 02 – Die Prüfung der kritischen Medienelemente
    Unser Audit-Team prüft Player, Login-Strecken und Publikationsformate manuell, gemeinsam mit Nutzern assistiver Technologien. So werden die Barrieren genau dort sichtbar, wo Ihr Publikum auf Ihre Inhalte trifft.
  • Schritt 03 – Beheben und zertifizieren
    Sie erhalten einen priorisierten Prüfbericht mit konkreten, umsetzungsreifen Empfehlungen. Nach Behebung aller Mängel stellen wir das IFDB-Zertifikat aus – Ihr Nachweis gegenüber Publikum, Werbepartnern und Aufsichtsstellen.
  • Schritt 04 – Dauerhaft abgesichert
    Mit Access Guard® bleibt der erreichte Stand auch im täglichen Publikationsbetrieb stabil. Access Academy® sorgt zugleich dafür, dass Ihre Teams neue Inhalte von vornherein zugänglich gestalten.

Der Access Ready® Award – verliehen an Vorreiter echter digitaler Teilhabe.

FAQ

Häufige Fragen zu Barrierefreiheit in Medien und Verlagen

In aller Regel ja. Private Verlage und kommerzielle Streaming-Anbieter unterliegen seit Juni 2025 dem BFSG; E-Books sind sogar ausdrücklich erfasst. Öffentlich-rechtliche Häuser bewegen sich zusätzlich im Rahmen der BITV 2.0 und medienspezifischer Vorgaben. Häufig greifen mehrere Regelungsebenen zugleich.

Videos benötigen Untertitel für Menschen mit Hörbeeinträchtigung, idealerweise ein Transkript und bei rein visuellen Inhalten eine Audiodeskription. Zudem muss der Player selbst zugänglich – also per Tastatur bedienbar und für Screenreader beschriftet – gestaltet sein.

Audioinhalte sollten durch ein Transkript ergänzt werden, damit sie auch gehörlosen und hörbeeinträchtigten Menschen zugänglich sind. Im Audit prüfen wir, welche Anforderungen für Ihr konkretes Format gelten.

Diese fallen ebenfalls unter die Anforderungen. Access Doc® überführt E-Paper, Magazine und Archivbestände skalierbar in den PDF/UA-Standard, sodass Screenreader die Lesereihenfolge und Struktur korrekt wiedergeben können.

Ja. Player gehören zu den anspruchsvollsten Elementen überhaupt. Sie müssen vollständig per Tastatur bedienbar und für assistive Technologien verständlich sein – ein Bereich, den automatisierte Scanner nur unzureichend erfassen und den wir daher mit echten Nutzern prüfen.

Mit dem IFDB-Zertifikat aus dem Access Ready®-Audit. Es dokumentiert einen vollständigen Prüfprozess nach WCAG 2.2 und dient als belastbarer Nachweis Ihrer Sorgfaltspflicht – gegenüber Aufsichtsstellen ebenso wie gegenüber Geschäftspartnern.

Genau dafür gibt es Access Guard®. Das kontinuierliche Monitoring prüft neue Beiträge und Template-Änderungen automatisch und meldet entstehende Barrieren umgehend. Ergänzend sorgt Access Academy® dafür, dass Ihre Teams Barrierefreiheit von Anfang an mitdenken.

Durchaus. Untertitel und Transkripte verbessern nicht nur die Zugänglichkeit, sondern auch die Auffindbarkeit Ihrer Inhalte in Suchmaschinen und die Nutzbarkeit in lauten oder stummgeschalteten Umgebungen. Barrierefreiheit erweitert Ihre Reichweite messbar.

Wer für die Öffentlichkeit produziert, sollte die ganze Öffentlichkeit erreichen.

Barrierefreie Medienangebote vergrößern nicht nur Ihre Reichweite, sie lösen den publizistischen Anspruch ein, für alle da zu sein. Lassen Sie uns gemeinsam ermitteln, wo Ihre Plattformen, Player und Publikationen heute stehen.

Bewegtbild, Audio und Publikationen – die besonderen Anforderungen der Medienbranche

Kaum eine Branche stellt die Barrierefreiheit vor so vielfältige Aufgaben wie die Medienwelt, denn hier treffen Video, Audio und Text gleichzeitig aufeinander. Das W3C beschreibt mit seinen Leitlinien für zugängliche Audio- und Videomedien detailliert, welche Maßnahmen – von Untertiteln über Transkripte bis zur Audiodeskription – erforderlich sind, damit multimediale Inhalte alle Nutzer erreichen. Für private Anbieter gilt seit Juni 2025 das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, während öffentlich-rechtliche Häuser zusätzlich der BITV 2.0 unterliegen.

Wo Ihre digitalen Medienangebote aktuell stehen, ermittelt zunächst eine kostenlose Erstanalyse, bevor das zertifizierte Tiefen-Audit Player, Login-Strecken und Publikationsformate im Detail untersucht. Und weil in einem Medienhaus täglich neue Inhalte entstehen, verankert die praxisnahe Schulung Ihrer Redaktionen das nötige Wissen direkt dort, wo Beiträge produziert werden – damit Zugänglichkeit nicht nachträglich hergestellt, sondern von Beginn an mitgedacht wird.